Erkennst du dich wieder?
- Emotionale Abhängigkeit: Deine Stimmung kippt, wenn der andere distanziert ist.
- Klammern & Kontrolle: Du suchst Sicherheit und findest kaum Ruhe.
- Dauerzweifeln: An dir, an der Beziehung und an deinen Entscheidungen.
- Konfliktangst: Du gehst Konflikten aus dem Weg und hältst die Harmonie aufrecht.
- Selbstaufgabe: Du stellst die Bedürfnisse anderer vor deine eigenen und verlierst dabei den Kontakt zu dir.
- Selbstwertdruck: „Ich bin nicht gut genug“ läuft meistens im Hintergrund mit.
Diese Punkte beschreiben keine Charakterprobleme sondern körperliche Muster, die im Nervensystem entstehen.
Warum nervensystembasiertes Coaching?
Ob du klammerst oder dich zurückziehst: Wenn ein Trigger greift, reagiert zuerst dein Nervensystem, und der Verstand folgt meist erst danach.
Was sich heute in Nähe, Distanz oder Konflikt sicher oder bedrohlich anfühlt, haben frühe Beziehungserfahrungen mitgeprägt.
Verstehen hilft, reicht aber oft nicht. Für Veränderung braucht es zusätzlich eine neue Erfahrung im Körper: bei dir zu bleiben, auch wenn es emotional wird.
Dafür arbeiten wir in drei Schritten: erst Stabilität, dann Verarbeitung, dann Integration.
- Regulation: Wir bauen Stabilität und Selbstkontakt auf, damit du Emotionen halten kannst, ohne zu klammern oder zu flüchten.
- EMDR: Wir bearbeiten Bindungsprägungen, die deine Muster heute noch antreiben. Dadurch kann die körperliche Stressreaktion nachlassen, und du gewinnst mehr Handlungsspielraum.
- Integration: Wir geben dem Raum, was im Körper noch nachwirkt, und fühlen Gefühle zu Ende, bis die Welle abklingt.
Typische Themen im Coaching
Eifersucht & Verlustangst
Grübeln und Sorgen lassen sich selten auf der Verstandesebene stoppen. Sie beginnen im Körper.
Hinter dem Gedankenkarussell stecken oft schmerzhafte Gefühle, gegen die wir unbewusst ankämpfen. Kontrolle beruhigt kurz, hält das Muster aber am Leben.
Mit EMDR verarbeiten wir belastend gespeicherte Erinnerungsnetzwerke, die den Alarm immer wieder auslösen.
Die emotionale Restladung integrieren wir anschließend über den Körper.
Ziel ist mehr innere Sicherheit und emotionale Freiheit, ohne dass du dich dabei verlierst.
Emotionale Abhängigkeit
Co-Regulation ist normal und gesund.
Problematisch wird es, wenn dein Nervensystem Sicherheit nur über Beziehung sucht: Nähe beruhigt, Distanz reißt dich raus.
Dann folgt der automatische Ausgleich, etwa klären, anpassen oder rückversichern, weil dein Körper die Unruhe nicht halten kann.
Mit EMDR verarbeiten wir die Prägungen, in denen Abwendung noch wie Gefahr gespeichert ist, und gleichzeitig stärkst du Regulation, damit du stabil bleibst, auch wenn der andere auf Abstand geht.
Bindungsangst (Nähe-Distanz)
Wenn es emotional näher wird, verändert sich etwas: Du wirst distanziert, findest plötzlich Fehler, provozierst Streit oder brauchst Abstand.
Oft ist das ein altes Schutzmuster. Nähe wird unbewusst mit Verletzungserfahrung verknüpft, und dein System schaltet auf Rückzug, obwohl du eigentlich Verbindung willst.
Mit EMDR verarbeiten wir die Erinnerungsnetzwerke, in denen Nähe unsicher war, und du stärkst gleichzeitig deine Regulation, damit dein Körper in Kontakt bleiben kann.
Nähe kann so wieder möglich werden, ohne dass dein System sofort auf Distanz schaltet.
Grübeln & Kontrollieren
Grübeln ist oft der Versuch, Unsicherheit zu kontrollieren: wiederholen, analysieren, absichern, Szenarien durchspielen. Es fühlt sich nach Lösungssuche an, ist aber meist Stressregulation.
Der Kopf arbeitet weiter, weil im Körper ein unangenehmes Gefühl offen bleibt, und Kontrolle bringt kurzfristig Erleichterung.
Mit EMDR verarbeiten wir die Erinnerungsnetzwerke, die dieses „Nicht-sicher“-Gefühl immer wieder aktivieren. Parallel stärkst du Regulation, damit du Spannung loslassen kannst, ohne ins Grübeln zu flüchten.
Dadurch kann mehr innere Ruhe entstehen, mit klareren Entscheidungen und weniger Kopfkino.
Grenzen setzen
Du spürst ein klares Nein und sagst trotzdem Ja, aus Angst vor Ablehnung oder Konflikt.
Grenzen gehören zu echter Verbindung und zu Selbstkontakt: spüren, was stimmt, und es aussprechen, ohne dich zu rechtfertigen oder zu erklären.
Mit EMDR bearbeiten wir die Erinnerungsnetzwerke, in denen es früher bedrohlich war, Nein zu sagen, und parallel stärkst du Regulation, damit dein Körper im Gespräch stabil bleibt, auch wenn es unbequem wird.
Dadurch können dir Grenzen leichter fallen. Anpassung wird weniger nötig.
People Pleasing
Du scannst Stimmungen, willst Enttäuschung vermeiden und übernimmst Verantwortung, bevor du überhaupt gefragt wurdest.
Hinter diesem Verhalten steckt oft weniger Freundlichkeit als Anspannung: Du willst Harmonie herstellen, gemocht und gebraucht werden, damit es sich sicher anfühlt.
Mit EMDR bearbeiten wir die Erinnerungsnetzwerke, in denen Zugehörigkeit stark an Leistung, Anpassung oder „Funktionieren“ gekoppelt war. Parallel stärkst du Regulation, damit du Schuldgefühl und Unruhe loslassen kannst, anstatt dich von ihnen überwältigen zu lassen.
Dadurch wächst die Wahlfreiheit, und Hilfe kann aus Klarheit kommen statt aus Druck.
Kommunikation
Du willst verstanden werden, aber Gespräche kippen schnell. Entweder gehst du in Angriff, Rechtfertigung oder Rückzug, oder du bleibst an der Oberfläche.
Oft liegt es weniger am Satz selbst als an deinem Zustand darunter: Wenn im Körper Stress läuft, klingt selbst Klartext nach Kritik und Nähe nach Druck.
Du lernst Regulation für den Moment, wir bearbeiten die Auslöser mit EMDR und üben klare Sprache für Bedürfnisse, Bitten und Grenzen.
Dann fällt es leichter, dich klar auszudrücken, ohne anzugreifen oder dich zurückzuziehen, und auch im Konflikt in Verbindung zu bleiben.
Der erste Schritt: die Klarheits-Session
In der kostenfreien Klarheits-Session schauen wir auf dein Beziehungsthema und das Muster im Nervensystem dahinter
Das nimmst du aus den 30 Minuten mit:
- ein Bild vom Kernmuster, das hinter den Symptomen liegt
- Eine Übung für Trigger-Momente, die du gleich anwenden kannst
- Orientierung für deine nächsten Schritte
Danach entscheidest du in Ruhe, ob und wie wir weiterarbeiten.
30 Minuten Session · kostenfrei · Video-Call
Klientenstimmen
Die Sessions mit Matthias waren eine große Bereicherung für mein Leben. Ich habe gelernt, mich selbst mehr anzunehmen und in schwierigen Situationen besser bei mir zu bleiben. Das hat sich auch in meinen Beziehungen gezeigt.
Ich schätze die ruhige und zielgerichtete Präsenz von Matthias. Während unserer Coachings blieb er mit seiner aufmerksamen, einfühlsamen Art immer an meiner Seite. Das hat mir geholfen, auch bei intensiven Themen dran zu bleiben.
Es geht nicht darum, Gefühle wegzumachen, sondern sie sicher zu verarbeiten.
Integratives Beziehungscoaching
Integrativ bedeutet: wieder ganz werden.
In Beziehungen verlieren viele Menschen den Kontakt zu sich selbst, etwa durch Anpassung, Rückzug oder Kontrolle. Gefühle, die wir wegdrücken, verschwinden meist nicht. Sie bleiben als Spannung im Nervensystem und beeinflussen im Hintergrund unsere Reaktionen.
Im Coaching arbeiten wir dort, wo Muster entstehen: im Körper und im Nervensystem. dabei geht es weniger darum, Gefühle „wegzumachen“, als darum, sie sicher zu verarbeiten.
Wenn dein Nervensystem Nähe halten kann und Alleinsein ebenso, wächst emotionale Freiheit. Du reagierst weniger automatisch und kannst klarer in Verbindung bleiben.
Wie ich arbeite
Veränderung gelingt eher, wenn Körper und Psyche zusammenarbeiten. Wir gehen in drei Schritten vor: erst Stabilität, dann Verarbeitung, dann Integration und Alltagstransfer.
- Stabilisieren (Regulation & Ressourcen)
Du lernst, dein Nervensystem im Alltag zu regulieren (Atem, Körperübungen, kurze Tools für emotionale Situationen). Das kann Sicherheit schaffen und es leichter machen, Gefühle und Spannung zu halten, ohne gleich in alte Muster zu kippen. - Verarbeiten (EMDR)
Mit EMDR bearbeiten wir die Erinnerungsnetzwerke, die Bindungsstress und Beziehungsmuster auslösen. Dadurch kann die körperliche Stressreaktion an Ladung verlieren, und andere Reaktionen werden möglich. - Integrieren (körperbasierte Verarbeitung)
Integration ist Feinarbeit und gleichzeitig ein Werkzeug für die Zukunft: Du lernst, Gefühle im Körper zuzulassen und durchlaufen zu lassen, statt in Widerstand oder Analyse zu gehen. Was noch nachwirkt, kann sich so lösen, und es entsteht mehr Wahlfreiheit, auch bei neuen emotionalen Wellen.
Bei Beziehungsthemen genügt Verstehen allein oft nicht. Darum beziehen wir den Körper von Anfang an ein, bevor es ins Handeln geht.
Zu mir
Ich bin Heilpraktiker für Psychotherapie und körperbasierter Coach. Ich unterstütze seit über fünf Jahren Menschen dabei, mehr innere Ruhe und klarere Beziehungen zu entwickeln.
Ausbildungen:
- EMDR-Therapeut VDH (Institut Christoph Mahr, 2021–2022)
- Somatic Integration Practitioner (Inner Wellsprings Academy, 2023–2024)
- Breathwork Teacher (Anjali Academy, 2025)
- Heilpraktiker für Psychotherapie (Berlin, 2018–2021)
- Coach für The Work of Byron Katie (VTW-Verband, 2018–2020)
FAQ – Häufige Fragen
Wie läuft die Klarheits-Session ab?
In 30 Minuten schauen wir auf dein aktuelles Beziehungsthema, ob in einer Beziehung, beim Dating oder als Single, und erkennen das Muster im Nervensystem, das dahintersteckt.
Du bekommst eine Übung für Trigger-Momente und Orientierung für den nächsten Schritt. Danach entscheidest du in Ruhe, ob und wie wir weiterarbeiten.
Muss mein Partner dabei sein?
Nein. Solo-Coaching reicht in der Regel aus. Es ist genauso sinnvoll, wenn du Single bist oder gerade datest:
Wir arbeiten an den Mustern, die in Nähe, Distanz und Konflikten getriggert werden, damit du in Beziehungen klarer und sicherer handeln kannst.
Was, wenn mich starke Gefühle überrollen?
Wir arbeiten körperbasiert und in deinem Tempo: Regulation, kurze Sequenzen, Pausen.
Wir erzwingen nichts. Ziel ist, dass du dich währenddessen sicher und handlungsfähig fühlst.
Wie viele Sitzungen brauche ich?
Das hängt vom Thema ab. Häufig sind 3 bis 6 Termine sinnvoll, meist im Abstand von 1-2 Wochen.
Du entscheidest jederzeit selbst, ob du weitermachst.
Online oder vor Ort?
Online über Zoom und Active EMDR. Du buchst flexibel und bist nicht an einen Ort gebunden.
Für wen ist das Coaching nicht geeignet?
Wenn du akut suizidal bist, eine unbehandelte Psychose hast oder aktuell stark substanzabhängig bist, ist Coaching nicht passend. Dann ist ärztliche und psychotherapeutische Versorgung der richtige Weg.
Wenn du aktuell sehr instabil bist, zum Beispiel durch häufige Dissoziation, Flashbacks oder Panik, kann eine psychotherapeutische Begleitung notwendig sein. Bei Unsicherheit klären wir das im Gespräch.
Du musst da nicht alleine durch
Wenn du möchtest, schauen wir in der Klarheits-Session auf dein Muster, deine Trigger und den nächsten Schritt ohne Druck und ohne Verpflichtung.
· 30 Minuten Session · kostenfrei · Video-Call



