Innere Sicherheit – allein und in Nähe
Mein Hintergrund
Schon früh habe ich in Beziehungen sehr viel wahrgenommen: Stimmungen, kleine Veränderungen, Distanz – oft bevor etwas ausgesprochen wurde.
Ich habe darauf reagiert, wie viele reagieren, die innerlich nicht sicher sind: Ich habe mich angepasst, wurde unentbehrlich, habe versucht, „richtig“ zu sein.
Ich hielt das für Liebe. In Wahrheit war es häufig Angst: nicht genug zu sein, verlassen zu werden, mit meinen Gefühlen allein zu sein.
Nach außen funktionierte ich. Innerlich wurde es eng. Mit der Zeit kamen Leere und ein dumpfes Gefühl von „Ich bin irgendwie nicht richtig da“.
Immer häufiger war ich erschöpft und niedergedrückt, und ich hatte das Gefühl, mich selbst zu verlieren.
Ich habe verschiedene Therapien und Coachings ausprobiert – vieles davon war hilfreich. Es hat mir Orientierung gegeben, meine Gedanken zu hinterfragen und mich im Alltag zu stabilisieren.
Aber ich merkte irgendwann: So viel ich auch verstand, etwas in mir reagierte weiter automatisch.
Als würde ein tieferer Teil nach alten Regeln spielen – unabhängig davon, was ich mir rational vorgenommen hatte.
Der Wendepunkt kam, als ich die Erfahrung machte, dass meine Muster nicht im Kopf entstehen, sondern im Körper – in alten Prägungen, die Nähe und Alleinsein wie Gefahr behandeln.
Als ich lernte, Gefühle im Körper zu halten und zu verarbeiten, wurde etwas stabiler: Ich konnte in Kontakt bleiben, ohne zu klammern.
Ich konnte allein sein, ohne wegzurutschen. Und ich konnte Grenzen setzen, ohne Schuld oder Härte.
Das ist für mich der Kern von Beziehungskompetenz: innere Sicherheit – allein und in Nähe.
Und daraus entsteht emotionale Freiheit: Wahlmöglichkeiten, auch wenn es innerlich gerade stark ist.
Diese Erfahrung prägt meine Arbeit heute. Ich begleite Menschen, die in Beziehungen immer wieder in Alarm, Rückzug, Kontrolle oder Anpassung kippen – und die das nicht nur verstehen, sondern wirklich verändern wollen.
Wir arbeiten körperbasiert und alltagstauglich: Stabilisierung, EMDR, emotionale Integration, Regulation und konkrete Beziehungstools (Kommunikation, Grenzen, Selbstführung).
Wenn dich das anspricht: Lass uns in einer Klarheits-Session schauen, wie ich dich begleiten kann.
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